• Bayerische Honighoheiten

Seit 1998 krönen die Bayerischen Imkerverbände eine Bayerische Honigkönigin. Katharina Gegg ist die elfte Bayerische Honigkönigin und trat ihr Amt am 15. September 2019 an. Alexandra Krumbachner wird als zweite Bayerische Honigprinzessin zusammen mit Katharina II. in den nächsten drei Jahren für die bayerische Imkerei und ihre Erzeugnisse werben.
Die Regentschaft der beiden wurde aufgrund der Pandemiesituation bis 2022 verlängert.

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Katharina Gegg – Bayerische Honigkönigin 2019 bis 2022

Gemeinsam mit meinen Geschwistern bin ich auf dem Bauernhof meiner Eltern in der Nähe von Neuburg an der Donau aufgewachsen. Während meiner Kindheit hat mein Vater Bienen gehalten. Leider konnte er diese schöne Tätigkeit aus zeitlichen Gründen später nicht mehr ausführen. Schon seit Jahren wollte ich Honigbienen zurück auf unseren Hof holen, allerdings wollte ich mir das nötige Wissen zur Haltung erst aneignen. Umso mehr freut es mich, dass ich nun meine eignen Honigbienen halte. Für mich ist die Arbeit mit meinen Bienen eine sehr entspannende Abwechslung zu meinem Beruf als Ingenieurin in der Entwicklung von Fahrassistenzsystemen. Durch die intensive Beobachtung der Bienen habe ich auch einen neuen Blick auf die Natur bekommen. Schon früher habe ich gerne mit meinem Brüdern Insekten beobachtet. Jetzt lerne ich durch die Bienen, noch mehr auf meine unmittelbare Umgebung zu achten.

Ich freue mich, als 11. Bayerische Honigkönigin den bayerischen Honig und besonders die heimische Imkerei repräsentieren zu dürfen. Für mich ist es eine große Ehre, dass ich für dieses Amt ausgewäht worden bin. In den nächsten Jahren ist es mein Ziel, auf die Wichtigkeit von Bienen für unser Leben aufmerksam zu machen und Menschen dazu zu bewegen, wieder mehr insektenfreundlichere Umgebungen zu schaffen. Nur mit unseren heimischen Bienen können wir die Artenvielfalt und Schönheit unserer bayerischen Heimat erhalten!

Alexandra Krumbachner – Bayerische Honigprinzessin 2019-2022

Als Jüngste wuchs ich gemeinsam mit zwei Brüdern auf dem Bauernhof meiner Eltern in der Nähe von Traunstein auf. Schon seit der Hofgründung werden bei uns nicht nur Milchkühe auf dem Hof gehalten, sondern auch Bienenvölker. Das Wissen wird immer weitergegeben, vom Vater zu dessen Sohn – und jetzt eben vom Vater zur Tochter. Schon von klein auf war ich immer mit großer Freude bei den Bienen und half mit, wo ich nur konnte. Vor ca. 5 Jahren haben mein Vater und ich dann damit begonnen, Königinnen zu züchten. So konnten wir unseren Bestand verbessern und leicht vergrößern. Dadurch benötigten wir vor zwei Jahren ein zweites Bienenhaus. Somit beschäftigen mich die kleinen Tierchen schon sehr lange, und darum ist es auch nicht verwunderlich, dass Bienen und Honigprodukte Thema meiner Abschlussarbeit zur Hauswirtschaftsmeisterin waren. Aktuell arbeite ich als Besamungstechnikerin in einem großen Unternehmen. Dazu ist dann die Arbeit bei den Bienen der perfekte Ausgleich.

Ich freue mich sehr darüber, als 2. Bayerische Honigprinzessin die bayerischen Imker und deren Honig- und Wachsprodukte in den nächsten drei Jahren repräsentieren zu dürfen. Kinder sollten schon von klein auf den verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und den Lebewesen lernen. Also habe ich es mir als Ziel gesetzt, den Kindern – aber auch Erwachsenen – die Vielseitigkeit der Bienen nahezubringen und zu zeigen, wie leer und grau die Welt ohne sie wäre und auf was wir alles verzichten müssten. Denn auch wenn Bienen im Verhältnis zu uns Menschen sehr klein sind, schaffen sie doch “Übermenschliches”. Das sagt auch mein Lieblingsspruch aus: “Willst Du Gottes Wunder sehen, musst Du zu den Bienen gehen.”

Lehrbienenstand in Frasdorf eingeweiht

Der Lehrbienenstand Frasdorf-Aschau und ein ortsgeschichtlicher Wanderweg wurden nach gut 1,5-jähriger Bauzeit nun zusammen mit dem Gartenbauverein feierlich gesegnet und eingeweiht. Gäste aus nah und fern ließen es sich nicht nehmen, den neuen Lehrbienenstand zu besuchen, der im Rahmen eines Leader-Projektes entstand. Als Ehrengast war unter anderem die Bayerische Honigprinzessin Alexandra Krumbachner dabei und tauschte sich gerne mit den Besuchern und Imkern aus. Mehrere Völker, ein Schulungsraum für 30-40 Personen sowie ein Arbeitsraum bieten genügend Platz für die kommenden Schulungen.

Genussmomente auf der Rosenheimer Schmankerlstraße

Der Rosenheimer Bauernherbst wartete in diesem Jahr wieder mit gewohnt vielen Ständen auf der „Schmankerlstraße“ auf. So kamen zahlreiche Besucher, um sich mit den Erzeugern direkt auszutauschen und direkt die besten Produkte mit nach Hause zu nehmen. Der Kreisverband Imker Rosenheim war ebenfalls mit seinem Stand dabei und hatte die Bayerische Honigprinzessin Alexandra Krumbachner zu Gast. Die Honigernte in und um Rosenheim war im Vergleich zu anderen bayerischen Regionen zufriedenstellend: „Wer einen Honig vom regionalen Imker bekommt, kann sich freuen, denn man tut auch etwas für unsere Natur hier“, erklärte die Bayerische Honigprinzessin Alexandra. So hatten die Imker zusammen mit der Bayerischen Honigprinzessin genügend zu tun, um die Besucher am Schaukasten zu informieren und ihre Fragen zu beantworten. Gerne nahmen die Besucher auch das eine oder andere Glas Honig mit nach Hause. 

Am Imkerstand trafen sich beim Eröffnungsrundgang die Bayerische Milchprinzessin Miriam Weiß, Bezirksrat Sebastian Friesinger, die stv. Kreisbäuerin Maria Bichler, die Bayerische Honigprinzessin Alexandra, Kreisobmann Josef Bodmaier und MdB Daniela Ludwig (v.l.).

Kreisobmann Josef Bodmaier (l.) und Bezirksrat Sebastian Friesinger (r.) hörten den Ausführungen von Alexandra zu.

Bayerischer Imkertag –
diesmal virtuell

Der Bayerische Imkertag fand erstmals nicht als Präsenzveranstaltung, sondern virtuell statt: coronabedingt wurde diesmal frühzeitig eine Alternative zum Bayerischen Imkertag geplant, und eine Vortragsreihe vorbereitet. Die Bayerische Honigkönigin Katharina Gegg und die Bayerische Honigprinzessin Alexandra Krumbachner begrüßten zusammen mit LVBI-Präsident Stefan Spiegl aus dem Studio die Teilnehmer. „Jetzt, wo die meisten Bienenvölker schon aufgefüttert sind, können wir Imker die Zeit nutzen für eine Weiterbildung.“ So boten Vorträge von „Regionaler Honig – wie Wein vom Imker“ über Insektengärten bis hin zu Apitherapie für den Eigengebrauch viel Input und neue Impulse für die Zuhörer. Die Teilnehmer konnten im Anschluß Fragen stellen, die in die Diskussion im Studio durch Moderator Werner Bader eingebaut wurden. Auch eigene Infos gaben die Bayerische Honighoheiten gerne weiter, so zum Beispiel die Bayerische Honigprinzessin Alexandra passend zum Thema Apitherapie einen Tipp für die bevorstehende kalte Jahreszeit und den Hals: „Zerkleinerten und gewaschenen Spitzwegerich und Thymian werden abwechselnd mit Honig und braunem Zucker in ein Glas geschichtet, verschlossen und über ein paar Wochen stehen gelassen. Dabei wird das Glas täglich gedreht, zum Schluss muss man es abseihen.“ Der nächste Bayerische Imkertag wird dann hoffentlich wieder einen persönlichen Austausch ermöglichen.

Auf der Lauinger Messe wird über die Imkerei informiert

Die erste Messe nach über einem Jahr Pause durfte die Bayerische Honigkönigin Katharina Gegg besuchen: sie unterstützte den Bienenzuchtverein Lauingen und Umgebung bei der „Lauinger Messe“. Trotz Coronaregeln fanden viele Besucher den Weg an den Imkerstand, und Katharina II. erklärte gerne am Bienenvolk Hintergründe zu den Bienen. In ihrem Grußwort zur Eröffnung betonte Katharina II.: „Es ist total schön, dass wieder eine Messe stattfindet, wo sich die Aussteller aus der Region präsentieren können und man sich austauschen kann. Dazu gehören auch die Imker, denn ihr Produkt ist ein Spiegel der Landschaft und damit auf die Region bezogen. Auch wenn das Jahr für die Imker und die Bienen schwierig war und die Honigernte nicht so ausgiebig, gehört trotzdem Mut dazu, einfach weiterzumachen. Auch die Gesellschaft hat nun den Mut zur Öffnung und zur Durchführung dieser Veranstaltung.“ Anschließend begleitete Katharina den Eröffnungsrundgang und übergab die Gutscheine des Sonnenblumen-Wettbewerbs an die teilnehmenden Kinder.

Bayerische Gartenschau in Lindau

Der Kreisverband Imker Lindau bot auf der 33. Bayerischen Gartenschau in Lindau am Satellitenstandort in Scheidegg bei den Wasserfällen einiges auf, um die Besucher über die Bienenzucht zu informieren: so bastelten sie mit den Kindern Bienenanstecker, boten Honig und Infomaterial an und informierten am Schaukasten. Die Bayerische Honigkönigin Katharina Gegg war eine gefragte Gesprächspartnerin, und klärte über die Unterschiede zwischen flüssigem und cremigem Honig auf, beschrieb die Abläufe im Bienenvolk und beantwortete viele Fragen. Damit auch die Besucher die Bienen unterstützen, erhielten sie kleine Saatgutpäckchen von Katharina II.: „Die Insekten und Wildbienen haben keinen passenden Lebensraum mehr – dagegen kann jeder etwas tun“, gab sie den Besuchern mit auf den Weg.

Kartoffeln und Honig

Dass Kartoffeln und Honig hervorragend zusammenpassen, zeigt sich nicht nur in der Küche, zum Beispiel anhand von mit Honig karamellisierten Kartoffeln, die in der Pfanne angebraten werden. Auch die Bayerische Kartoffelkönigin ließ es sich nicht nehmen, die Verbundenheit zum Honig durch eine Einladung an die Bayerische Honigprinzessin auszudrücken, und Alexandra erhielt einen Einblick in die Kartoffelerzeugung. So verabschiedete sich Alexandra in einer Rede auf der Bühne von der scheidenden Kartoffelkönigin Stephanie III. und überreichte ihr ein Glas Honig als Dankeschön.

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